Gesunder Boden - gesunde Pflanzen ...

... oder die Frage, ob es das eine ohne das andere geben kann?

Wenn unsere Kulturpflanzen nicht unseren Vorstellungen entsprechend gedeihen, so wird der oberirdische Teil begutachtet, bonitiert und behandelt. Leider ist das nur die halbe Wahrheit. Wenn es im Boden Probleme gibt, so kann die beste Sorte nicht ihr volles Potential ausschöpfen.

In einem gesunden Boden können sich 10 t/ha an aktivem Bodenleben befinden. Dieses Bodenleben besteht aus Mikroorganismen wie Pilzen, Bakterien und Algen und größeren Tieren wie Gliederfüßern, Regenwürmern und kleinen Wirbeltieren. Ein gut durchlüfteter, krümeliger Boden bietet dazu die Struktur, die das Bodenleben zur Luftversorgung und zur Bewegung benötigt.

Abgestorbene Wurzeln und Pflanzenteile werden von den Bodenorganismen verarbeitet und bilden mit den abgestorbenen Bodentieren gemeinsam den lebenswichtigen Humus.

Als Landwirt kann man aktiv dazu beitragen, dass es dem Boden gut geht. Eine vielseitige Fruchtfolge und ein gut geplanter Zwischenfruchtanbau ernähren das Bodenleben. Mit Hilfe dieses Zyklus wird auch CO2 aus der Atmosphäre im Boden gebunden.

In unserem neuen „Ackergrün“ Fachblatt für Begrünung und Zwischenfruchtanbau finden sich auch spezielle Mischungen, um dem Bodenleben ausreichend gesunde Nahrung zur Verfügung zu stellen.

Ganz neu ist die Mischung HumusPluss. HumusPluss besteht aus 11 ausgesuchten, abfrostenden Arten. Bei der Zusammenstellung wurde besonders auf die ausgewogene Wurzelmasse der Mischung geachtet. Mit leichtverdaulichen Pflanzenteilen in einem ausgeglichenen C/N-Verhältnis kann der Anbau von HumusPluss zur Humusmehrung und damit zur Bindung von CO2 beitragen.

Mischungen wie BodenPluss und BodenlockerungsPluss (mit Meliorationsrettich) tragen ebenfalls zur Bodenverbesserung bei.

Lebendige, humusreiche Böden sind trockenheitstoleranter und ermöglichen das Wachstum gesunder Pflanzen.
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