Mais-Anbau kurz und bündig

Bodentemperatur, pH-Wert, Saatbettbereitung - worauf sollte beim Mais-Anbau geachtet werden?

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© RWA
  • Auf den pH-Wert des Bodens schauen. Haupt- und Nebennährstoffe sind bei einem pH-Wert zwischen sechs und sieben am besten verfügbar. Liegt der Wert darunter, ist kalken von Vorteil.
  • Die Bodenbearbeitung im Frühjahr darf nur trocken und so seicht wie möglich erfolgen.
  • Je wärmer der Boden, desto besser und gleichmäßiger der Aufgang. Die Bodendurchschnittstemperatur sollte mindestens 10  Grad Celsius betragen. Die Pflanzen überleben auch kühlere Temperaturen, stehen aber unter Stress. In den Tagen nach dem Anbau sollte kein Kälteeinbruch zu erwarten sein.
  • Das Saatbett soll feinkrümelig und gut rückverfestigt sein – Körner, die in lockerem Boden liegen, keimen langsamer und haben ein verzögertes Wurzelwachstum. Bei zu feinem Saatbett (bei intensivem Kreiseleggen-Einsatz) besteht die Gefahr von Verschlämmung. Bodenschluss bei ca. 4 cm wäre optimal.
  • Die Aussaatgeschwindigkeit soll der technischen Möglichkeit der jeweiligen Sämaschine angepasst sein.
  • Eine gleichmäßige Ablage erhöht Erträge und Qualität des Erntegutes.
  • Auch Mais braucht eine harmonische Versorgung mit den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Spurenelementen wie Magnesium und Bor. Eine regelmäßige Bodenuntersuchung erleichtert die Auswahl des richtigen Düngers.
     
Viel Erfolg für die herannahenden Arbeiten am Feld!


 
28.03.2019