Biologische Landwirtschaft: Die Sorte legt den Grundstein für den Erfolg!

Die Sortenentscheidung für den Bio-Frühjahresanbau 2018 steht vor der Tür. Um in der biologischen Landwirtschaft die Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung des Erntegutes zu schaffen, ist es wichtig, sich schon jetzt mit der Sortenwahl der einzelnen Kulturarten zu beschäftigen.

Maissorten für den biologischen Anbau:

Als Hauptsorten und als „ertragliches Muss“ für den biologischen Maisproduzenten sind die beiden Sorten DieSANTANA® (DKC 3623) mit Rz 320 und DieSONJA® (DKC 4717) mit Rz 380 zu nennen. Die Sorte LG 30.215 als Universalnutzungssorte mit einer Reifezahl von 250 eignet sich sehr gut für Oberösterreich, Niederösterreich und dem Kärntner Raum.
Nicht zu vergessen sind die Neuerungen im Maissortiment wie die neue Körnermaissorte GL TANOSA (Rz ca. 360), die neben hohen Körnermaiserträgen auch eine sehr gute Jugendentwicklung aufweist.

Sorten für die biologische Sojaproduktion:

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In der biologischen Sojaproduktion werden bestimmte Eigenschaften wie Rohproteingehalt und Nabelfarbe der Sorten immer wichtiger für die Vermarktung. Um den Anforderungen der Soja-Verarbeiter gerecht zu werden, haben wir ein breites Sortenspektrum im DIE SAAT BIO-Sojasortiment erarbeitet, das eben diese Ansprüche erfüllt.

Die Sorte LENKA hat im 00-Bereich die beste Jugendentwicklung (laut AGES beschreibende Sortenliste 2017) kombiniert mit sehr hohen Protein-Gehalten und einem hellem Nabel. Die hohe Verzweigungsleistung von LENKA rundet ihr Sortenprofil ab. Mit der bewährten Sorte GALLEC (000) bietet DIE SAAT auch für die frühen Reifegebiete die Möglichkeit Speisesoja zu produzieren. Dazu zeigt sich die Sorte OBÉLIX (000) mit der besten Jugendentwicklung aller Sojasorten (APS 1, laut AGES BSL 2017) als sehr guter „Ertragsbildner“ für den biologischen Landbau. Neu im BIO-Sortiment ist die Sorte XONIA, sie kann durch ihren verringerten Trypsin-Inhibitoren Gehalt direkt und ohne Toasting verfüttert werden.

Bio-Sommergetreide:

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Die Sommergerste stellt in einigen Anbauregionen eine wichtige Bio-Getreideart dar. Darum wurden hier zwei Sorten ausgewählt, die sich unter der biologischen Kulturführung in den letzten Jahren behauptet haben:
EVELINA als klassische Futtergerste mit hervorragender Unkrautunterdrückung und CERBINETTA als Braugerste mit guter Krankheitstoleranz hinsichtlich Blattkrankheiten.
Die Sommerhafersorte EARL zeichnet sich durch ihr hohes Hektolitergewicht aus, welches bekanntlich als Grundlage für die Vermarktung als Speisehafer dient.

Bio-Ackerbohnen:

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Für den Ackerbohnenanbau ist bei der Verfütterung am eigenen Betrieb eine „bitterstofffreie“ Sorte mit hohem Rohproteingehalt (GLORIA) und bei der Vermarktung natürlich die offiziell ertragreichste Sorte ALEXIA (laut AGES Beschreibende Sortenliste 2017) gefragt.