Wenn die Wiese wieder grün ist …

… aber in der Pflanzengemeinschaft die „guten“ Anteile fehlen, dann empfehlen die Grünlandexperten von DIE SAAT die passende Nachsaat mit ÖAG-Qualitätssaatgutmischungen.

2020 sind viele schon vermeintlich kaputte Wiesen wieder ergrünt. Aber bei genauerer Kontrolle musste so mancher Landwirt feststellen, dass das nicht unbedingt die erwünschten Pflanzenarten waren. Auf vielen Flächen setzten sich bei den besseren Bedingungen die vorhandenen Arten durch, welche die trockenen letzten Jahre ausgeharrt hatten. Im letzten Jahr waren die Nachsaatbedingungen auf Grund der moderaten Temperaturen und Niederschläge in der 2. Jahreshälfte nahezu perfekt. Das wurde nicht immer genutzt – nach dem Motto „Jetzt geht es eh wieder von selber!“. Aber 2021 eröffnet die neue Chance in den Wiesen, die unerwünschten Pflanzen durch wertvolle Futtergräser zu ersetzen.

Um aus dem umfangreichen Mischungssortiment von DIE SAAT die passende Nachsaat zu ermitteln, empfiehlt sich eine Bestandeskontrolle im Frühjahr. So soll auf Lückigkeit, aber besonders auf die Arten im Aufwuchs geachtet werden. Bei den Kleearten geht es mehr um die Menge, da es sich meist um Weißklee, Rotklee oder Hornklee handelt. Anzustreben ist ein Flächenanteil zwischen 20 % und 40 % – je nach Bewirtschaftung.

Etwas komplizierter wird es bei den Gräsern, da hier die Bestimmung ohne die Blüte schwieriger ist. Da hilft oft ein entsprechendes Fachbuch oder die Unterstützung eines Experten. Der Grasanteil soll in einem ausgewogenen Bestand 50 bis 70 Flächenprozent betragen. Die wertvollsten Futtergräser unserer Wiesen sind Knaulgras, engl. Raygras, Wiesenlieschgras (Timothe) und die Wiesenrispe (nicht zu verwechseln mit der gemeinen Rispe).

Alle diese Klee- und Gräserarten (und noch einige mehr) finden Sie in den ÖAG-Nachsaatmischungen. Darüber hinaus sind im Qualitätssaatgut nur ausgewählte Sorten dieser Arten eingemischt.

Für bis zu 3-schnittige Wiesen empfiehlt sich die Nachsaatmischung NA mit/ohne Klee. In intensiver genutzte Flächen sollte NI mit/ohne Klee eingesät werden. Und für die bis zu 6-schnittigen Bestände steht NIK mit/ohne Klee zur Verfügung.

NATRO mit Wiesenluzerne Luzelle ist die optimale Wahl auf von Trockenheit gestressten Flächen und für Weideflächen sollte auf NAWEI zurückgegriffen werden.

WEITERE INFORMATIONEN:
Alle Informationen zu den Mischungen finden sie im „Fachblatt Grünland“.
Für individuelle Anfragen steht das Beratungstelefon unter 0664 / 627 42 42 zu Ihrer Verfügung.

Gabriele Hirsch, MSc, DIE SAAT Fachberaterin Grünland und Sämereien

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