Lebensraumverbesserung durch Wildäsungsmischungen

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© RWA
Langjährige Erfahrungen bei der Anlage von Wildäsungflächen und ökologischen Untersuchungen über Ansprüche des Wildes sind bei der Zusammenstellung der nachfolgenden Wildäsungsmischungen die Basis. Wildäcker haben für das Wild mehrere Funktionen gleichzeitig zu erfüllen:
  • Nahrungsquellen
  • Lebensraum
  • Deckung
Sie sind vor allem in intensiv landwirtschaftlich bewirtschafteten Regionen überlebenswichtig.

Bei der Anlage von Wildäckern sind wichtige Punkte zu beachten:

  • Saatbettbereitung kurz vor dem Saattermin
  • Für ausreichende Nährstoffversorgung der Pflanzen sorgen und
    auf den richtigen pH-Wert achten
  • Verwendung von artenreichen, bestens abgestimmten Wildäsungsmischungen
  • Kleinsamige Arten nur oberflächlich aufbringen (aufeggen und anwalzen)
  • Eventuell streifenförmiger Anbau abwechselnd mit Mais oder Hirse
    zur Erhöhung der Struktur
  • Mulchen oder Mähen des Pflanzenaufwuchses wildschonend von innen nach außen und frühestens ab August/September

Folgende Wildäsungs-Saatgutmischungen sind in Ihrem Lagerhaus auf Bestellung erhältlich:

  • Ablenkungsstreifen - Wildäsungsmischung einjährig für Nieder- und Schalenwild
  • Ablenkungsstreifen - Wildäsungsmischung mehrjährig für Schalen- und Niederwild mit abfrostenden Komponenten
  • Meran´sche Wildäsung nach Fladenhofer
  • Äsungsflächen - Weidemagnet Schalenwild (auch für Heugewinnung geeignet)
Die genaue Zusammensetzung sowie Aussaatstärke und die Größe der Absackung finden Sie hier im aktuellen Flugblatt.

Biodiversitätsmischungen

Laut ÖPUL 2015 ist für Biodiversitätsflächen der Anbau einer Saatgutmischung von mindestens vier überjährigen insektenblütigen Mischungspartnern verpflichtend. Biodiversitätsflächen haben eine positive Auswirkung auf die Artenvielfalt der Umwelt.

Für Biodiversitätsflächen auf Acker- und Grünlandflächen (ÖPUL 2015): Mahd oder Häckseln ist mindestens 1x, frühestens am 1. August, jedoch maximal 2x im Jahr erlaubt. Kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und keine Düngung. Tipp: 1x wildschonend von innen nach außen im August/September mähen.

Mischungssortiment:
  • AckerGrün BlütenPluss - Aussaatmenge: 20 kg/ha, Aussaat Mitte April – Mitte August
  • AckerGrün BienentrachtPluss – Aussaatmenge: 30 kg/ha, Aussaat Mitte April – Mitte August
  • AckerGrün BiodiversitätsPluss – Aussaatmenge: 20 kg/ha, Aussaat Mitte April – Mitte August
  • AckerGrün BioLebensraumPluss (Biologische Biodiversitätsmischung) Aussaatmenge: 20 kg/ha, Aussaat Mitte April - Mitte August
Alle 4 Mischungen sind überwinternd (ein Abfrosten der Bestände ist auch bei überwinternden Kulturarten je nach Witterung, Schneelage etc. nicht auszuschließen). Informationen über die
genaue Zusammensetzung der Mischungen finden Sie im aktuellen AckerGrün-Folder.

Untersaatmischung

  • AckerGrün BioUntersaatPluss (Biologische Untrersaatmischung):
    Aussaatmenge bei Untersaat: 10 kg/ha
    Aussaatmenge bei Reinsaat: 20 kg/ha
    Aussaat bis Mitte August oder Frühjahr
Diese Mischung ist überwinternd (ein Abfrosten der Bestände ist auch bei überwinternden Kulturarten je nach Witterung, Schneelage etc. nicht auszuschließen). Informationen über die
genaue Zusammensetzung der Mischung finden Sie im aktuellen AckerGrün-Folder.


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