Zwischenfrucht – mehr als zwischendrin!

Eine allgemeine Definition von Zwischenfruchtanbau ist „der Anbau von Pflanzen zwischen Ernte und Aussaat der Hauptfrüchte“, der verschiedene Nutzen und Vorteile bringt.

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© RWA

Zwischenfrüchte tragen zum Humusaufbau bei und erhalten Nährstoffe im Boden. Daneben bieten sie aber noch einige andere Vorzüge: Angefangen von der Vermeidung von Bodenerosion, über die Fixierung von Luftstickstoff bis hin zu einem Beitrag zum Gewässerschutz. Darüber hinaus dienen sie auch als Schutz und Nahrung für Pflanzen und Tiere der österreichischen Agrarlandschaft.

Die richtige Wahl der Zwischenfrucht kann die Ausbreitung von Krankheiten und unerwünschten Beikräutern wesentlich beeinflussen und die Art der Zwischenfrucht ist immer von den Bedürfnissen der Folgefrucht bestimmt.

Ein konkretes Beispiel ist die Begrünungsmischung RübenPluss: Hier liegt der Fokus auf Ölrettich- und Senfsorten, die nematodenresistent sind. Dadurch wird die Anzahl der Nematoden im Boden reduziert und eine gute Basis für den nächsten Rübenanbau gelegt. Durch den Verzicht von Buchweizen in dieser Begrünungsmischung wird auch der Pflanzenschutz in der Rübe erleichtert.
 

Die Wichtigkeit der richtigen Zwischenfrucht-Mischungswahl zeigt auch die Begrünungsmischung FruchtfolgePluss: Hier wird ganz bewusst auf gelb blühende Komponenten verzichtet. Das vermindert die Attraktivität für Maiswurzelbohrer und Glanzkäfer.

Alle Mischungen und weitere Fachinformationen finden Sie im neu gestalteten Ackergrün Fachblatt für den Zwischenfruchtbau, gemäß dem Motto – MEHR FÜR´S FELD!