Sommerweizen KWS Expectum, Grannenweizen, Feld, blauer Himmel, Halbnahaufnahme © RWA

Sommergetreide

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Sommergetreide-Sorten im Überblick - passende Sorten für Ihren Betrieb

Sommergetreide ermöglicht Landwirten eine flexible Anpassung an Witterung, Fruchtfolge und Ausfälle. Kulturen wie Sommergerste, Hafer und Sommerweizen haben kurze Vegetationszeiten und sind vielseitig nutzbar (z. B. als Futter, Mahlgetreide oder Braugerste).


Die richtige Sortenwahl ist entscheidend für Ertrag und Vermarktung, da sich Sorten u. a. in Ertrag, Proteingehalt, Standfestigkeit und Krankheitsresistenz unterscheiden. DIE SAAT bietet dafür ein breites, standortangepasstes Sortiment an leistungsstarken Sommergetreide-Sorten.


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Sorten von DIE SAAT

Was ist Sommergetreide?

Sommergetreide ist Getreide, das im Frühjahr – März bis April – gesät wird und noch im gleichen Jahr ab Juli geerntet wird. Es hat eine kurze Vegetationszeit von ca. einem halben Jahr und benötigt im Gegensatz zu Wintergetreide keinen Kältereiz (Vernalisation) zum Wachsen. Zum Sommergetreide gehören Sommergerste, die oft als Braugerste genutzt wird, Hafer, Sommerweizen und Sommerroggen. Sommerungen gewinnen an Bedeutung als Kulturen zur Erweiterung der Fruchtfolge.

Was unterscheidet Sommergetreide von Wintergetreide?

Der wichtigste Unterschied zwischen Sommer- und Wintergetreide liegt im Aussaatzeitpunkt und in der Vegetationsdauer. Sommergetreide wird im Frühjahr (März bis April) gesät und im selben Jahr geerntet. Wintergetreide hingegen wird bereits im Herbst ausgesät, überwintert im Feld und nutzt dadurch eine längere Vegetationszeit.


Durch diese längere Entwicklungsphase erreicht Wintergetreide in der Regel höhere Erträge. Sommergetreide punktet dagegen mit Flexibilität: Es eignet sich ideal als Alternative bei schwierigen Herbstbedingungen oder zur Nachsaat bei Auswinterungsschäden. Zudem kann Sommergetreide gezielt zur Auflockerung der Fruchtfolge eingesetzt werden.

Typische Sommergetreide-Kulturen, wie Hafer oder Sommergerste, werden vor allem für Futter- und Brauzwecke genutzt.

Vorteile von Sommergetreide

Die Vorteile von Sommergetreide im Überblick:

  • Flexibilität im Anbau: Sommergetreide ermöglicht eine Aussaat ab März und ist ideal bei Auswinterungsschäden oder schwierigen Herbstbedingungen. 
  • Hohe Kornqualität: Besonders Sommerweizen erreicht oft hohe Proteingehalte und eignet sich für hochwertige Vermarktung.  
  • Kürzere Vegetationszeit: Sommergetreide steht nur wenige Monate auf dem Feld (März bis Juli/August) und ist somit weniger anfällig für Auswinterungsschäden.
  • Gute Vorfruchtwirkung: Sommergetreide hinterlässt einen gut strukturierten Boden für die Folgekultur. 

Kriterien zur Sortenwahl von Sommergetreide

Wichtige Kriterien bei der Auswahl passender Sommergetreide-Sorten sind ihr Ertragspotenzial, ihre Jugendentwicklung, ihre Standfestigkeit und ihre Krankheitsresistenzen.

 

  • Eine hohe Ertragsleistung ist gerade bei der Wahl der Sommergetreide-Sorten ein wichtiger Punkt. Sommergetreide von DIE SAAT überzeugt mit seinem hohen Ertragspotenzial. Besonders hervorzuheben ist hier der Mahlweizen TROY mit seinen hohen Erträgen in alle Lagen.
  • Eine rasche Jugendentwicklung sorgt gerade bei Sommergetreide für eine optimale Ertragsbildung und Kornqualität. Beispiel hierfür: Der Durum  RICCODUR, welcher eine der ertragsstärksten Sorten in den AGES-Versuchen ist.
  • Eine gute Standfestigkeit ist vor allem bei intensiver Kulturführung wichtig. Ein Musterbeispiel für eine ausgezeichnete Standfestigkeit ist der Hafer ENJOY.
  • Die Braugerste EDELMIRA überzeugt mit ihren Krankheitsresistenzen gegenüber Mehltau, Rhynchosporium und Netzflecken – Gesundheit ist ein weiterer wichtiger Parameter bei der Wahl der geeigneten Sommergetreide-Sorten.

 

Nehmen Sie mit Ihrem Fachberater vom DIE SAAT Service Team Kontakt auf, um die optimalen Sommergetreide-Sorten für Ihren Betrieb zu wählen.

Sommergetreide Aussaat und Anbau – Erfolgsfaktoren im Überblick

Zentral für den erfolgreichen Sommergetreide-Anbau sind ein optimaler Aussaatzeitpunkt, die passende Saatstärke, die Berücksichtigung von Standortbedingungen und Bestandsentwicklung und die richtigen Fruchtfolge-Entscheidungen.

 

  • Aussaatzeitpunkt: Ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Anbau von Sommergetreide ist ein möglichst zeitiger Aussaattermin, da man damit die Winterfeuchtigkeit optimal nutzen und dem Trockenstress im Frühsommer entgehen kann.
  • Saatstärke: Frühsaaten bei Sommergetreide (Februar/März) benötigen geringere Mengen, während Spätsaaten (ab April) höher angesetzt werden, um die geringere Bestockung auszugleichen. Rechnen Sie sich die optimale Saatstärke, passend für Ihre Schlaggröße, mit unserem Saatstärkenrechner aus.
  • Standortbedingungen: Sommergetreide gedeiht besonders gut auf früh befahrbaren, humusreichen und gut strukturierten Böden, die sich im Frühjahr rasch erwärmen. Da Sommergetreide im Vergleich zu Wintergetreide ein weniger ausgeprägtes Wurzelsystem entwickelt, sind Standorte mit guter Wasserhaltefähigkeit und gleichzeitig ohne Staunässe entscheidend, um Trockenperioden im Frühsommer sicher zu überstehen.
  • Fruchtfolge: Optimale Vorfrüchte bei Sommergetreide sind Hackfrüchte oder Körnerleguminosen, da sie eine gute Bodenstruktur hinterlassen. Auch nach ausgefallenem Wintergetreide ist Sommergetreide eine gute Option, sofern ein ausreichend früher Aussaatzeitpunkt gewährleistet werden kann.
  • Bestandsentwicklung: Wegen der kurzen Vegetationsdauer ist eine zügige Jugendentwicklung ein entscheidender Faktor für die Ertragsbildung in der Saat von Sommergetreide.

 

Ihr DIE SAAT Service Team Gebietsbetreuer ist bei allen Fragen von der Aussaat bis zur Ernte für Sie da – nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Häufig gestellte Fragen zum Sommergetreide

Sommergetreide wird im Frühjahr gesät, sobald der Boden befahrbar ist, meist ab Ende Februar bis Anfang April. Eine möglichst frühe Sommergetreide-Aussaat (häufig Anfang bis Mitte März) ist entscheidend, um die vorhandene Winterfeuchtigkeit optimal zu nutzen und trotz kurzer Vegetationszeit höhere Erträge zu erzielen. Ein früher Saattermin fördert zudem Bestockung und Wurzelwachstum. Das macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen spätere Trockenheit.

Sommergetreide wird in der Regel ab Juli bis August geerntet. Trotz der späten Sommergetreide-Aussaat reift es in der kurzen Vegetationszeit von fünf bis sechs Monaten heran, wobei die Ernte zeitgleich mit bis kurz nach dem Wintergetreide erfolgt.

DIE SAAT bietet ein breites Portfolio an Sommergetreide-Sorten in folgenden Kulturarten: Sommerweizen, Sommergerste, Sommerroggen, Sommertriticale, Sommerhafer, Sommerdurum, Sommerdinkel.

Der Unterschied zwischen Sommer- und Wintergetreide liegt vor allem im Aussaatzeitpunkt und in der Vegetationsdauer. Sommergetreide wird im Frühjahr gesät – der Zeitpunkt der Sommergetreide-Aussaat liegt meist im März bis April – und noch im selben Jahr ab Juli geerntet. Es hat eine kurze Vegetationszeit von etwa einem halben Jahr und benötigt keinen Kältereiz (Vernalisation) zum Wachstum.

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